ASB - Rettungshundestaffel Kreis Segeberg / Schleswig Holstein - „Wir helfen hier und jetzt.“

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Erste Hilfe am Hund 21.11.2009

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Ziele der "Ersten Hilfe am Hund"

Sofortmaßnahmen

Merke:

Findest Du eine bewusstlos / tot scheinendes Tier, beobachte zuerst den Brustkorb auf Atembewegungen. Dann taste mit einer Hand das Herz und hebe mit der anderen eine Leftze an. Beurteile, was Du fühlst und siehst und prüfe gegebenenfalls die kapilläre Füllungszeit. So kannst Du Dir in einer Minute einen Überblick über den Zustand des Tieres verschaffen und ggf. helfende Maßnahmen einleiten.

Die lebenserhaltenden Maßnahmen sind wichtiger als die Versorgung offensichtlicher Wunden! - Mit Ausnahme einer hochgradigen Blutung.


Kontrolle der Lebenszeichen

Vorsicht: Diese Untersuchungen sind sehr unvollständig und können helfen, den Weg zum Tierarzt zu überleben. Sie ersetzen keineswegs die Untersuchung und Behandlung durch einen Tierarzt!! Erkennen und helfen

Bei einer großen Anzahl von Notfällen kann die Ursache des Problems auf den ersten Blick erkannt werden (Verletzungen mit Blutungen oder Knochenbrüchen, ...). In anderen Fällen muss zwar schnell geholfen werden, man kann aber auf den ersten Blick nicht die Ursache des Problems erkennen. Kann nicht sofort ein Tierarzt erreicht werden, ist es hilfreich, wenn man den Zustand des Tieres mit einfachen Untersuchungen selbst einschätzen kann.

Handling des Hundes

Ein verletztes Tier reagiert meist anders als gewohnt. Schmerzen senken die Beißhemmung, die allgemeine Stresssituation kann zu Überreaktionen führen. Es kann auch vorkommen, daß wir das betroffene Tier gar nicht kennen und seine Reaktionen daher noch weniger einschätzen können, als beim eigenen Hund. Daher werden wir uns zunächst mit dem Handling eines verletzten Hundes beschäftigen.

Wichtige Krankheitszustände und Notfälle

Notfälle ereignen sich relativ selten und unverhofft. Erste Hilfe Maßnahmen helfen dem Hund sofort und versuchen schlimmere Folgen zu verhindern. Diese Maßnahmen werden von demjenigen ergriffen, der am Ort des Notfalles ist, also in der Regel vom Hundebesitzer. Jeder Hundehalter sollte wissen, was in einem solchen Notfall zu tun ist, ohne dass wertvolle Zeit nutzlos verstreicht. Die eigentliche Notfallbehandlung ist der Ersten Hilfe nachgelagert und wird vom Tierarzt vorgenommen.

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