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Anforderungen
Allgemeine Voraussetzungen des Hundes
- Allgemeine Voraussetzungen gemäß ASB Bundesverband ( Auszug )
Der Hund muss von seinem Wesen her geeignet, gesund und körperlich leistungsfähig sein. Er muss eine gute Nasenveranlagung haben und auch unter Belastungen arbeiten. Des Weiteren sollte der Hund temperamentvoll und lernfreudig sein sowie über einen ausgeprägten Spieltrieb verfügen. Ein verlässlich entwickeltes Sozialverhalten sowohl innerartlich als auch gegenüber dem Menschen ist erforderlich.
Hunde, die eine Prüfung zum Schutzhund absolviert haben oder Hunde mit Aggressionssteigerung im Sinne der jeweils gültigen Fassung der Tierschutz-Hundeverordnung des Bundes sind von der Ausbildung und vom Einsatz als Rettungshund im ASB ausgeschlossen.
Gesundheitszustand des Hundes
Der Hund muss die üblichen Impfungen in den vorgeschriebenen Abständen bekommen und von einem Tierarzt regelmäßig das „OK“ für die Rettungshundearbeit, insbesondere im Hinblick auf Herz- und Kreislauferkrankungen sowie HD und ED bekommen.
Eignungs- und Wesenstest
Vor Beginn der Ausbildung zum Rettungshund wird innerhalb der jeweiligen Rettungshundeeinheit der „junge“ Hund in mehreren Belangen auf seine Veranlagungen für die spätere Aufgabe hin gesichtet und beurteilt. (siehe auch gem. PO)
Gewöhnungsübungen
Bei den Gewöhnungsübungen jeglicher Art, (z. B. verschiedene Untergründe, Feuer und Rauch, akustische Einwirkung, verlockend duftender Speisereste und getragener Kleidung) soll der Hund lernen, trotz erheblicher Ablenkung nach menschlicher Witterung zu suchen und diese sicher, auch auf unangenehmen Untergründen, anzuzeigen bzw. zu verweisen. Speisereste und getragene Kleidung sollten die Suche nicht beeinflussen und nicht angezeigt bzw. verwiesen werden.
Sozialisierung
Bei einer Rettungshundestaffel darf das Thema "Kynologie" selbstverständlich nicht fehlen. Vortragsthemen in Theorie und Praxis sind hier: Entwicklungstufen des Hundes, das Lernverhalten des Hundes, innerartliche Kommunikation, Aggressionsformen, um nur einige zu nennen. Diese Vorträge sollen dem Rettungshundeführer helfen, ihre Hunde besser zu verstehen und auszubilden.
Unterordnung
Ein Hund braucht Regeln und Grenzen, genau wie wir Menschen. Doch die Einhaltung dieser Regeln erreichen wir nicht dadurch, das wir uns zum "Alpha" machen, überzogene "Rangordnungsregeln" exerzieren und den Hund "unterwerfen". Die Basis dafür ist Vertrauen und das Wissen um die Verhaltensweisen unserer Hunde.
Gerätearbeit
Bei der Gerätearbeit lernt der Hund sich auf Leitern, wackeligen und sich bewegenden Geräten, sicher zu bewegen. Hierbei haben die Geräte auch verschiedene Untergründe wie zum Beispiel Holz, Metall und Stein. Es kommt dabei nicht auf Schnelligkeit sondern auf Sicherheit und Behändigkeit an. Ziel ist, dass der Hund seinen Bewegungsablauf auf diesen Geräten sicher koordinieren und Opfer anzeigen kann.