ASB - Rettungshundestaffel Kreis Segeberg / Schleswig Holstein - „Wir helfen hier und jetzt.“

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Hundeführer

Anforderungen

Allgemeine Vorraussetzungen des Hundeführers


Der angehende Rettungshundeführer muss körperlich und geistig für den späteren Einsatzbereich geeignet und sich der sozialen Verantwortung sowie des enormen Zeitaufwandes für die umfangreiche Ausbildung im Vorwege bewusst sein. Ohne die Befürwortung oder gar Unterstützung der Familie, des Freundes oder der Freundin wird der Zeitaufwand früher oder später zur Belastung. Diese gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeit mit dem Hund oder auch als Helfer ohne Hund ( wie z. B. im Bereich der Logistik - Kommunikation, Verpflegung, des Sanitätswesen oder auch der Anschaffung, Fertigung, Pflege, Wartung und Instandhaltung der Ausrüstung, des Ausbildungsplatzes, der Trainingsgeräte, des Einsatz-Kfz, Gestaltung der Homepage oder der Schulung und Weiterbildung der Rettungshundeführer, „Opfer“ und Helfer sowie der komplexe Schriftverkehr usw.) eines Rettungshundezuges ist mehr als nur ein Hobby. Natürlich ist jeder einzelne mit seinem persönlichen Engagement und seinen Qualifikationen eine Bereicherung für den Rettungshundezug. Diese gilt es allerdings effektiv in den Rettungshundezug einzubringen. Aus diesen Gründen sind Einzelgänger nicht gefragt. Funktionieren kann diese komplexe Einheit nur, wenn ein Rad in das andere greift. Teamfähigkeit, Kommunikations-, und Hilfsbereitschaft sind somit Voraussetzung für ein gutes und erfolgreiches Miteinander, insbesondere um im Einsatz und unter Stress bestehen zu können. Zu „undankbaren“ Zeiten alarmiert zu werden, um andere Menschen in Not bei widrigsten Bedingungen zu suchen und natürlich auch des öfteren entsprechend realitätsnah zu trainieren, ist kein Sport und sicherlich schon gar nichts für Profilneurotiker. Des weiteren gilt es selbstverständlich, seinen Hund art- und tierschutzgerecht zu halten, auszubilden und zu führen, sowie ein angemessenes Auftreten in der Öffentlichkeit an den Tag zu legen, da die Bevölkerung und gerade jeder andere Hundeführer von einem Rettungshundeführer, wie auch von einem Diensthundeführer, ein verantwortungsvolles, umsichtiges und vorbildliches Verhalten erwartet.

Ausbildungsinhalte:

  • Katastrophenschutzausbildung Theorie u. Praxis
  • Katastrophenschutzbestimmungen
  • UVV im Katastrophenschutz
  • Erste Hilfe jährlich ( bzw. SHL/SDL )
  • BOS-Funk
  • Krisenintervention
  • Karte u. Kompass, Orientierung im Gelände
  • Behelfsmäßiger Transport von Verletzten
  • Trümmerkunde
  • Schadenplatzmarkierung
  • Rettungshundeführerausbildung Theorie u. Praxis
  • Kynologie
  • Thermik u. Strömungseigenschaften
  • Erste Hilfe Hund
  • Taktische Vorgehensweise in verschiedenen Suchgebieten
  • „Lesen“ des Hundes bei der Arbeit
  • Stressbewältigung im Einsatz

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